Allgemein/ Kuchen und Torten

    Frankfurter Kranz

    Hier kommt nun ein absoluter deutscher Klassiker oder ein Frankfurter? Naja, Frankfurt ist ja in Deutschland, also ein deutscher Klassiker und gleichzeitig einer der Lieblingskuchen meines Papas und der ultimative Lieblingskuchen von meinem Schwiegervater. Der Frankfurter Kranz ist also ein von mir gründlich erprobtes Rezept und doch habe ich dieses Mal, die meiner Meinung nach beste deutsche Buttercreme hinbekommen. Die Creme fand ich so lecker, dass ich gänzlich gegen meine, mir selbst auferlegte, Kaloriengrenze verstoßen habe und den kleinen Teller, der auf dem Foto zu sehen ist, pur mit Himbeeren verputzt habe. War das guuuuut 🙂

     

    Frankfurter Kranz

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    Ingredients

    • Für den Biskuit-Kuchenboden:
    • 5 Eier
    • 200g Mehl
    • 150g Zucker
    • 2TL Backpulver
    • 1Pck Vanillezucker
    • 3EL Wasser
    • Für die deutsche Buttercreme:
    • 600ml Milch
    • 60g Speisestärke
    • 60g Zucker
    • Mark einer Vanilleschote
    • 1/2 gemahlene Tonkabohne
    • 250g Butter
    • Sonstiges:
    • 150g gehobelte Mandeln
    • 2EL Zucker
    • 1 Glas Marmelade nach Wahl (Himbeere bei mir)

    Instructions

    1

    Zunächst wird der Biskuitboden wie üblich zubereitet. Das heißt erstmal die Eier trennen. Das Eiweiß mit 2/3 der Zuckers schön schaumig schlagen. Danach kommt das Eigelb mit dem Wasser und dem restlichen Zucker dran. Wenn sowohl Eiweiß, als auch Eigelb aufgeschlagen sind, wird das Mehl mit dem Backpulver darüber gesiebt und zärtlich untergehoben, damit die Luft bleibt, wo sie hingehört, nämlich in den Teig.

    2

    Der Teig kommt dann in die mit Backtrennspray oder auch gefettete Guglhupfform. Danach wird das ganze bei Ober- und Unterhitze bei 180°C für 30-40 min gebacken (Stäbchenprobe nicht vergessen).

    3

    Während der Teig im Ofen vor sich hin backt, kann die deutsche Buttercreme zubereitet werden. Dafür kommen 500ml Milch in den Topf, die anderen 100ml werden separat in einer kleinen Schüssel mit der Speisestärke, dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote und der halben geraspelten Tonkabohne verrührt (kann man auch weglassen, sollte man aber nicht, denn schmeckt traumhaft). Ist eigentlich wie die Zubereitung eines Puddings nur ohne Fertigpackung. Sobald man die Milch also bei schwacher Hitze unter gelegentlichem umrühren zum kochen gebracht hat, kommt das restliche Milchgemisch dazu. Kurz aufkochen lassen, das ganze vom Herd nehmen, Deckel drauf und abkühlen lassen.

    4

    Die Butter sollte derweil schon außerhalb des Kühlschrankes gelagert werden, damit sie weiter verarbeitet werden kann. Wenn der Pudding komplett abgekühlt ist, wird die Butter in Teile geschnitten und dann mit dem Mixer unter den Pudding gerührt bis eine geschmeidige Creme entsteht.

    5

    Nun ist die Garnur aus Mandeln dran. Man kann auch fertigen Krokant nehmen aber die Mühe lohnt sich definitiv. Die Mandeln werden also in eine heiße beschichtete Pfanne mit den 2EL Zucker gegeben. Die Pfanne muss regelmäßig geschwenkt werden, damit der Zucker nicht anbrennt aber karamellisiert und die Mandeln schön braun werden. Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, sollte man die Nüsse auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

    6

    Zu guter Letzt wird die Torte nun zusammengebaut. Dafür teilt man den Boden in drei Teile und bestreicht die Schnittflächen auf beiden Seiten mit Marmelade. Im Anschluss gibt man Creme auf die Böden, setzt alles aufeinander und streicht alles mit der Creme ein. Nun kommen noch die Mandeln auf die Creme und das war es auch schon.

    7

    Zur Verzierung habe ich noch Creme aufgespritzt und Himbeeren, passend zur Marmelade drauf getan und Voilà, der Kranz ist fertig!

    8

    Wenn der Kranz direkt nach der Fertigstellung gegessen werden soll, können die karamellisierten Mandeln direkt auf der Creme verteilt werden. Kommt der Kuchen erst am nächsten Tag zum Einsatz, würde ich den Kuchen kühlen und erst vor dem Verspeisen die Mandeln anbringen. Der Zucker könnte sonst im Kühlschrank Feuchtigkeit ziehen

    Notes

    Beim abkühlen des Puddings kann man statt dem Deckel auch Frischhaltefolie auf den Pudding legen. So entsteht keine Puddinghaut, die manch einer grauenhaft findet. Ich jedoch nasche sie lieber weg mit einem Löffel 😛 Wenn ihr den Kranz nicht direkt nach der Fertigstellung, sondern am nächsten Tag vernaschen wollt, würde ich die Torte ohne die Mandeln über Nacht kalt stellen und die Mandeln erst vor dem Essen anbringen. Die Creme ist dann etwas fester und die Mandeln müssen etwas angedrückt werden, macht aber nix. Im Kühlschrank könnten die karamellisierten Mandeln sonst Wasser ziehen. Die Torte dann nicht kalt essen, sondern etwas stehen lassen, damit die Creme wieder weicher ist.